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83% der Hörgerätebesitzer sagen:

»Seit ich Hörgeräte trage, hat sich meine Lebensqualität deutlich verbessert.«

(Quelle: »Hören ist Leben«, Hear the world)

71% der Hörgerätebesitzer sagen:

»Mit meinen Hörgeräten fühle ich mich deutlich sicherer.«

 (Quelle: »Hören ist Leben«, Hear the world)

78% der Hörgerätebesitzer sagen:

»Ich habe wieder mehr Spaß an gemeinsamen Aktivitäten mit Freunden.«

(Quelle: »Hören ist Leben«, Hear the world)

RUND UMS HÖREN

Wir Hörakustiker sind Ihre Experten in allen Fragen rund ums gute Hören. Im Folgenden finden sich wissenswerte Fakten zum Theme Hören.

 

Das Hören verstehen - Hörsinn und Gehör

Das Außenohr umfasst die Ohrmuschel, das Trommelfell und den Gehörgang. Die Ohr­muschel fängt alle Schallsignale auf und führt diese über den Gehörgang zum Trommelfell. Die Form der Ohrmu­schel ist maßgeblich für das »Richtungshören« von Schall, der von vorn oder von hinten auf das Ohr trifft.

Das Mittelohr ist mit Luft gefüllt. Vom Mittelohr führt die Ohr­trompete zum Rachen. Hinter dem Trommelfell befinden sich die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel.

Das Innenohr ist wie ein Schneckenhaus geformt und enthält schließlich die Sinnesrezeptoren für das Gehör, die Haarsinneszellen. Sie stellen über den Hörnerv die Verbindung zum Gehirn her.

Der Tinnitus

Tinnitus ist der Fachausdruck für ständige Ohrgeräusche verschiedenster Art. Dazu zählen Pfeifen, Rauschen, Summen oder auch wiederkehrende Klickgeräusche. Meistens sind diese nur vom Betroffenen selbst wahrnehmbar und daher diagnostisch schwer zu greifen. Leider kann ein Tinnitus für die betroffene Person sehr belastend sein – Schlafstörungen, Ängste und sogar Depressionen können die Folge sein.
Therapiemöglichkeiten

Bei zwei Drittel der Tinnitusbetroffenen liegt eine messbare Hörmin­derung vor. Die Tonhöhe des Tinnitus deckt sich häufig mit der der größten Absenkung des Hörvermögens.

Ein Ausgleich der Hörschwäche und der damit verbundenen Wahrnehmung der natürlichen Umweltgeräusche läßt oft den Tinnituston verblassen oder gar verschwinden. Ein anerkanntes Modell zur Behandlung von Tinnitusleiden stellt die »Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT)« dar. Ziel dieses Modells ist es, den Tinnitus nicht mehr wahrzunehmen.

Dabei kommen unter anderem sogenannte Noiser oder Kombigeräte zum Einsatz. Diese Systeme geben aktiv ein angenehmes, gerade hörbares Rauschen an den Betroffenen ab. Beim Kombigerät findet zusätzlich zum Rauschen ein Hörausgleich des verringerten Hörvermögens statt.
Das Xino Tinnitus

Das zum Patent angemeldete »Tinnitus-Multiflex-Verfahren« kann neben dem Ohrgeräusch einen individuellen Rauschteppich erzeugen. Der Betroffene kann selbst aktiv an Anpassverfahren teilnehmen und diesen maßgeblich prägen.

Neben Lautstärke und Klangfarbe des Rauschens kann auch bestimmt werden, ob ein stetiges Signal vom Tinnitus ablenkt oder das Signal an ein wiederkehrendes Meeresrauschen erinnern soll und so für Entspannung sorgt. Neben dieser Kernfunktion unterstützt Sie das Xino Tinnitus bei allen Facetten der täglichen Kommunikation.

Neben klassischen Merkmalen, wie der Verbesserung des Verstehens in lauten Situationen, können die Hörsysteme mit zahlreichen Zusatzprodukten gekoppelt werden. So kann zum Beispiel der Ton des Fernsehers direkt auf die Hörgeräte übertragen werden oder über die Hörsysteme telefoniert werden.

Hörgeräte-Typen

Es gibt verschiedene Arten von Hörgeräten. So können wir Ihnen eine individuelle und optimale Lösung anbieten.

Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO): Hinter der Ohrmuschel ist die Elektronik in einem vorgefertigten Kunststoffgehäuse platziert. Der Schall wird mit einer individuell gefertigten Otoplastik in das Ohr geleitet. Form und Farbe stehen in einer großen Variationsbreite zur Verfügung.

Ex-Hörer-Geräte (RIC): Hörgeräte mit ausgelagertem Lautsprecher sind bauartbedingt kleiner und leichter als klassische »HdO-Hörgräte«. Sie machen mittlerweile einen Großteil der Versorgungen aus. Die Vorteile liegen auf der Hand: Selbst hochgradige Hörschädigungen sind mit diesen unscheinbaren Geräten gut zu versorgen. Dabei sind sie wesentlich unauffälliger und sorgen für ein freies und natürliches Tragegefühl.

In-dem-Ohr-Geräte (IdO): Speziell auf die Form Ihres Gehörgangs angepasstes Hörgerät. Sie bieten Ihnen den höchsten Tragekomfort mit maximalem Nutzen. »In-dem-Ohr-Modelle« werden bei leichter bis starker Hörminderung eingesetzt und sind in den verschiedensten Hauttönen erhältlich.

CIC-Hörsysteme: Sind die kleinsten Hörgeräte. Am Hörgerät ist ein dünner Nylonfaden befestigt, der dabei hilft, das Gerät aus dem Ohr zu nehmen. Zur besseren Unterscheidung wird das Hörgerät für das rechte Ohr in rot und für das linke Ohr in blau eingefärbt. Diese Farben sind jedoch nicht sichtbar, wenn sich das Gerät in Ihrem Ohr befindet.

Drahtlose Hörsysteme: Egal ob am Fernsehen, Radio oder Mobiltelefon. Durch einfach zu bedienende Zubehörprodukte und Bluetoothverbindungen werden ihre Hörsysteme zum Alleskönner. Sie verstehen Ihren Gesprächspartner ganz entspannt auf beiden Ohren oder können sich den Fernsehton ganz entspannt und individuell einstellen. Wir beraten Sie gerne!

Mögliche Ursachen für eine Hörminderung

Ursachen im äußeren Ohr: Ohrenschmalzpfropfen und Infektionen des Gehörganges gehören zu den typischen Problemen des äußeren Ohres. Diese können in der Regel sehr leicht behoben werden. Schnelles Handeln ist wichtig, um eine Schädigung des Gehörs zu vermeiden.

Ursachen im Mittelohr: Entzündungen, Perforationen des Trommelfells und Otosklerose – eine Verkalkung, welche die Beweglichkeit der Gehörknöchelchen beeinträchtigt – beeinflussen die Mittelohrfunktion am häufigsten. Die meisten Störungen im äußeren und mittleren Ohr können medikamentös oder operativ behoben werden. Ist dies nicht möglich, kann eine bleibende Hörminderung in den meisten Fällen erfolgreich durch Hörgeräte ausgeglichen werden.

Ursachen im Innenohr: Die Mehrzahl der Hörminderungen betreffen das Innenohr. Der natürliche Alterungsprozess ist die häufigste Ursache. Aber auch starke Lärmeinwirkungen, die Einnahme von Medikamenten, die sich auf das Ohr schädlich auswirken, sowie Schädelverletzungen können das Hörvermögen beeinträchtigen.

Durch derartige Einflüsse werden die feinen Haarsinneszellen beschädigt und die Weiterleitung der Signale an die Hörnerven beeinträchtigt. In der Regel können »Innenohrschwerhörigkeiten« nicht medizinisch behandelt werden. Hörminderungen dieser Art können jedoch meist durch Hörgeräte korrigiert werden.

Hörminderungen, verursacht durch eine Störung des äußeren oder des mittleren Ohres, werden »Schallleitungsschwerhörigkeit« genannt. Schädigungen des Innenohres werden hingegen als »Schallempfin­dungsschwerhörigkeit« bezeichnet. Liegen beide Arten zugleich vor, wird dies als »kombinierte Schwerhörigkeit« bezeichnet. Eine genaue Diagnose über die Ursache Ihrer Hörminderung obliegt Ihrem HNO-Arzt.

Betroffenen helfen

Hörgeräte liefern, was das Gehirn benötigt. Das Erkennen und Verstehen von Sprache wird verbessert, Sprache und Klangdetails werden wieder hervor gehoben ebenso sind Warnsignale wieder besser wahrnehmbar.

Hörstress und Ermüdung verringern sich dadurch und es werden weniger geistige Ressourcen verbraucht. Durch eine beidseitige Hörgeräteversorgung wird das »räumliche Hören« und das »Richtungshören« verbessert!

Studien belegen, dass Menschen, die aktiv etwas gegen ihre Hörmin­derung tun, in vielen Bereichen ihres Lebens erhebliche Verbesserun­gen erfahren.

83 % der Hörgerätebesitzer sagen: »Seit ich Hörgeräte trage hat sich meine Lebensqualität deutlich verbessert.«
78 % der Hörgerätebesitzer haben wieder mehr Spaß an gemeinsa­men Aktivitäten mit Freunden seit sie Hörgeräte tragen.
71 % der Hörgerätebesitzer sagen: »Mit meinen Hörgeräten fühle ich mich deutlich sicherer.«

(Quelle: »Hören ist Leben«)

Hörzentrum für Ihr Kind

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und haben eine andere Physiologie, daher gibt es Spezialisten, die Ansprechpartner auf dem Gebiet der kindlichen Hörstörung sind. Sobald die Diagnose gestellt ist, können sich betroffene Eltern mit den Roman Wagner Hörzentren in Verbindung setzen. Hörgeräte für Kinder sind speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmt und in vielen Farbvarianten erhältlich.

Entwicklung des Kindes: Um klar sagen zu können, ob ein Kind eine Hörminderung hat, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Eines ist sicher: je früher eine kindliche Hörminderung erkannt wird, desto leichter kann man ihr entgegenwirken. Ein gut funktionierendes Gehör ist Voraussetzung für eine gute geistige und sprachliche Entwicklung und damit entscheidend für das gesamte spätere Leben Ihres Kindes.

Die Firma »Roman Wagner« bietet Ihnen an verschiedenen Standorten Hörzentren für Kinderanpassungen ab 3 Jahren, mit ausgebildetem Fachpersonal an.

Kinderhörgeräteanpassung:

Überweisung durch Klinik oder HNO-Arzt zum Hörgeräteakustiker/in
Beratung und Hörmessung durch Pädakustiker/innen oder Hörgeräteakustikmeister/innen
Auswahl geeigneter Hörgeräte nach neustem Stand der Technik
Intensives Probetragen verschiedener Hörsysteme (Beobachtung durch Eltern, Kindergarten, Schule, Frühförderung, Logopäden, HNO-Arzt, etc.)
Nachjustierung bzw. Wechsel des Hörsystems
Abschlusskontrolle durch Pädakustiker/in und Klinik bzw. HNO-Arzt
Abrechnung Krankenkasse
Kontrolltermin alle 3 Monate

Erkennen von Hörverlust

Menschen mit Hörminderung müssen sich anstrengen, um zu hören und zu verstehen. Dies ist auf Dauer sehr ermüdend. Viele Betroffene ziehen sich daher zunehmend aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Leise Geräusche werden öfter nicht wahrgenommen. Bei Unterhaltungen wird immer öfter nicht alles verstanden, insbesondere vor einer lauten Geräuschkulisse.

Das Fernsehen oder das Radio wird lauter gestellt, andere Menschen werden gebeten, etwas zu wiederholen oder lauter zu reden. Hörminderungen bereiten auch den Menschen um Sie herum Schwierigkeiten. Gespräche und gemeinsame Unternehmungen werden nicht nur für Sie sehr anstrengend, sondern auf für Ihre Mitmenschen.

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